Stoffe aus Österreich

Nicht viele Wäscheunternehmen in Europa beziehen Stoffe aus der eigenen Produktion. Wir sind stolz am Produktionsstandort Mäder in Vorarlberg unsere eigene Stofffertigung ARULA unter dem Dach der HUBER Holding angesiedelt zu haben. Zu fast 95 Prozent greifen wir, als Marke HUBER, auf die eigens für uns entwickelten und gefertigten Stoffe zurück.

ARULA ist der führende Spezialist für Maschenstoffe aus Naturfasern und zellulosischen Chemiefasern. Durch unsere eigene Fertigung erhalten wir passgenaue Lösungen in höchster Qualität – ob Stoffe aus unserer vollstufigen Produktion oder hochwertige Lohnveredelung. Dabei garantiert ARULA eine nachhaltige Herstellung in Österreich.

Beste Ergebnisse werden durch das durchgängige Knowhow, professionelle Qualitätssicherungssysteme, moderne Laborausstattungen und die Leidenschaft für Textilien erzielt. Jährlich werden in Mäder mehr als 2.600 Tonnen verschiedener Stoffqualitäten gestrickt.

STOFFE UND FASERN

Baumwolle - pflanzliche Faser

Pflanzliche Naturfaser – weich – hautfreundlich – hohe Feuchtigkeitsaufnahme – sehr strapazierfähig – filzfrei – mottensicher

Herkunft und Gewinnung

  • Die Baumwollpflanze ist ein strauch- bis baumartiges Gewächs und gehört zur Familie der Malvengewächse
  • Die Größe variiert je nach Art und Klima: 25cm – 2m
  • Eine Baumwollkapsel enthält rund 30 Samenkörner, an denen jeweils 2.000 bis 7.000 Samenhaare sitzen

Merkmale der Baumwollfasern

  • Die Baumwollsorten werden hinsichtlich der durchschnittlichen Faserlänge in Stapellänge eingeteilt
  • Die Stapellänge ist das wichtigste Qualitätsmerkmal
  • Durch Kämmen werden die kurzen von den langen Fasern getrennt
  • Diese Baumwolle nennt man auch „gekämmte Baumwolle"

Feinheit, Festigkeit und Griff

  • Baumwolle zählt zu den feinsten Fasern
  • Je länger die Fasern, desto feiner ist die Baumwolle im Allgemeinen
  • Je feiner die Faser, desto weicher ist der Griff der Baumwolle
  • Im Verhältnis zur Feinheit besitzt Baumwolle eine gute Festigkeit

Farbe und Glanz

  • Je nach Herkunft ist die Farbe Weiß, Cremefarben, leicht gelblich oder bräunlich
  • Der Glanz ist im Allgemeinen matt
  • Wertvolle Sorten können einen seidigen Glanz haben


ZELLULOSISCHE CHEMIEFASERN

Herkunft und Gewinnung zellulosische Fasern

  • Das Ausgangsmaterial ist Zellulose. Sie wird überwiegend aus Hölzern der Fichten und Buchen oder aus Abfällen der Baumwollspinnerei gewonnen
  • Mit Hilfe von Natronlauge und Schwefelkohlenstoff wird die Zellulose zu einer Spinnmasse verflüssigt, anschließend durch Düsen gepresst und zu Filamenten gesponnen
  • Aufgrund des natürlichen Rohstoffes sind die zellulosischen Chemiefasern der Baumwolle sehr ähnlich

VISKOSE

Weicher, seidenähnlicher Griff – hautfreundlich – hohe Feuchtigkeitsaufnahme – sehr gute Farbbrillanz – kühlend im Sommer – elegante Optik

Herkunft und Gewinnung von Viskose

  • Das Verfahren zur Herstellung der Viskose ist das Viskose-Spinnverfahren
  • Die gelöste Zellulose liegt nach der Verfestigung wieder als Zellulose vor, weshalb man auch von regenerierter Zellulose spricht

MODAL

Sehr weicher, geschmeidiger Griff – hautfreundlich – hohe Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe – sehr gute Farbbrillanz – elegante Optik – sehr formbeständig – reißfester und strapazierfähiger als Viskose – hervorragende Wasch- und Pflegeeigenschaften

Herkunft und Gewinnung von Modal

  • Modalfasern sind modifizierte Viskosefasern
  • Sie werden in einem abgewandelten Viskose-Spinnverfahren mit weiteren Chemikalien hergestellt
  • Sie besitzen eine höhere Festigkeit und verbesserte Gebrauchseigenschaften

LYOCELL-TENCEL®

Super sanft und weich – perfekter Feuchtigkeitstransport – Schweiß unempfindlich – bakterienfrei – hautfreundlich – umweltfreundlich

Lyocell - die Funktionsfaser aus der Natur

  • Die Herstellung ist revolutionär
  • Das Lösungsmittel wird nahezu zu 100% im Kreis geführt und ist damit höchst ökologisch
  • Umweltfreundlicher als Baumwolle, Polyester und Polyurethan
  • Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und Plantagen
  • Saugfähiger als Baumwolle, sanfter als Seide, kühler als Leinen
  • Überschüssige Feuchtigkeit wird gleichmäßig aufgenommen und nach außen transportiert
  • Durch die glatte Struktur ist die Faser besonders sanft und seidig auf der Haut, es entstehen keine Hautirritationen
  • Bakterien haben durch das perfekte Feuchtigkeitsmanagement keine Chance sich zu vermehren

MIKROFASER (SYNTHETISCHE CHEMIEFASER)

Leicht – weich – seidige Optik – sehr gute Farbbrillanz – strapazierfähig – schnelle Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe – optimaler Tragekomfort – pflegeleicht

Herkunft und Gewinnung von Mikrofaser

  • Als „Mikrofasern“ werden alle extrem fein gesponnenen Chemiefasern bezeichnet, die feiner sind als Seide
  • Zehntausend Meter wiegen nur ein einziges Gramm
  • Die Garne sind feinstfädige Filamentgarne oder Spinnfasergarne, die auch mit Baumwolle, Viskose, Wolle oder Seide vermischt verarbeitet werden können

ELASTHAN (SYNTHETISCHE CHEMIEFASER)

Sehr elastisch – extrem dehnbar – Schweiß unempfindlich – haltbarer als Gummi – exakte Passform – erhält die Formstabilität

Herkunft und Gewinnung von Elasthan

  • Erzeugung aus mindestens 85% Polyurethan

BEWÄHRTE FASERMISCHUNGEN

  • Baumwolle-Elasthan
  • Viskose-Elasthan
  • Lyocell-Elasthan
  • Modal-Baumolle-Elasthan
  • Viskose-Modal-Elasthan
  • Baumwolle-Modal
  • Baumwolle-Polyester

Mischungen mit Elasthananteil

Das Beimischen von geringen Elasthananteilen verleiht der Ware Elastizität und verbessert so den Tragekomfort wesentlich.

Naturfasern mit synthetischen Chmiefasern

Die hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit, die gute Elastizität und das günstige Pflegeverhalten, gepaart mit dem ausgezeichneten bekleidungsphysiologischen Verhalten, führt zu optimalen Eigenschaften. 

Kombination Baumwolle - zellulosische Chemiefaser

Die Weichheit und hohe Saugfähigkeit zellulosischer Chemiefasern, sowie die Möglichkeit, die Fasern in Feinheit und Stapellänge abzustimmen, machen sie zu den optimalen Mischpartnern.